Magazin 548 – Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser,
liebe Wohnungssuchende,

das politisch und wirtschaftlich bewegte Jahr 2025 hat bereits mit einem klaren Signal begonnen: Wir wünschen der neuen Bundesregierung bei den bevorstehenden Aufgaben ein gutes Händchen und die nötige Entschlossenheit. Doch eines ist klar: Jetzt kommt es auf Schnelligkeit an, damit aus politischen Ankündigungen rasch konkrete Verbesserungen für unsere Branche werden, schreibt uns der Landesgeschäftsführer Peter Hülsen vom Landesverband Bayern des BFW (Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen) in seinem aktuellen Newsletter. Wir in der Redaktion schließen uns gerne seiner Meinung an. Im Vorfeld der Wahl konnte der BFW einige Anliegen erfolgreich in den Koalitionsvertrag einbringen, schreibt Hülsen.

Hervorzuheben sind die beschleunigende Reform des Baugesetzbuchs, die Wiederförderung des EH55-Standards, eine technologieoffenere Ausrichtung des Gebäudeenergiegesetzes sowie die Vereinfachung der KfW-Förderprogramme. Der BFW verspricht weiter mit klarem Kompass für eine starke und zukunftsfähige Immobilienwirtschaft in Bayern dranzubleiben: Beschlüsse auf dem Papier müssten sich in der Praxis bewähren und dafür brauche es kontinuierliche Begleitung und Mitgestaltung seitens des BFW.

Haus + Grund München hatte zu seiner Jahreshauptversammlung 2025 in den Festsaal des Löwenbräukellers am Stiglmaierplatz eingeladen und hieß bei dieser wieder einmal sehr stark besuchten Veranstaltung über 1.000 Mitglieder herzlich willkommen. Auf der am gleichen Tag stattfindenden Pressekonferenz bezog Vorsitzender Rechtsanwalt Rudolf Stürzer aktualisiert klare Stellung zu den zentralen Wohneigentums-Themen u.a. der neuen Grundsteuer, des neuen Mietspiegels und der allgemeinen Mietsenkung bei Altbauwohnungen. Stürzer referierte zum Thema „50 Jahre Mieterschutz – Fluch oder Segen?“ über die Auswirkungen auf den Wohnungsbau in München und informierte aus seiner Sicht, warum die Mieten für die so begehrten Münchner Altbauwohnungen sinken.